Gemeinsame Feier für Jung- und Neubürger/innen

Erstmals begrüssten die Einwohner- und die Bürgergemeinde Solothurn ihre Jungbürgerinnen und Jungbürger gemeinsam mit den neu eingebürgerten Personen in einer Feier.
So trafen sich am Donnerstagabend 25 Jugendliche und 20 neu in Solothurn eingebürgerte Personen zu einer Feier im Alten Spital und legten das Gelöbtnis auf die Verfassung ab.
Insgesamt waren 99 Jungbürgerinnen und Jungbürger zur Feier eingeladen worden, von denen 25 auch teilnahmen. Auch wenn dies nur ein Viertel aller eingeladenen ist, freute sich Stadtpräsidentin Stefanie Ingold, dass die Anwesenden die Einladung angenommen haben.
Sie wies diese in Ihrer Begrüssung darauf hin, dass sie nun stimm- und wahlberechtigt geworden sind, ein Privileg, dass nur 46 Prozent der Menschen auf der Welt haben.
In früheren Jahren wurden die Jungbürgerinnen und Jungbürger jeweils im Juni und die von der Bürgergemeinde neu aufgenommenen Personen im Dezember zu einem Nachtessen eigeladen.
Für dieses Jahr haben Stadtpräsidentin Stefanie Ingold und Bürgerammann Sergio Wyniger diese beiden Feiern erstmals zusammengelegt.
So begrüsste Sergio Wyniger auch alle im letzten Jahr eingebürgerten Personen.
An alle Gäste gerichtet appellierte Stefanie Ingold, dass sie zu den Werten unserer Demokratie Sorge tragen, denn diese funktioniere nur, wenn sich möglichst alle daran beteiligen.
Oder um es mit Max Frisch auszudrücken „Demokratie heisst, sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen.“

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